Verkehrs – und Berufsgefahren

Viele Arbeitnehmer benutzen ein Fahrzeug im Rahmen ihrer Berufstätigkeit. Das trifft zum Beispiel auf Händler und Lieferanten zu, die sich bei der Ausübung ihrer Funktionen häufig fortbewegen müssen. Folglich sind sie häufiger Verkehrs- und Berufsgefahren ausgesetzt.

Einige Zahlen 

Man muss wissen, dass die dem Unfallversicherungsverband im Jahre 2014 gemeldeten Wegeunfälle (gemäß den Zahlen des Statistikamts STATEC) mehr als 20 % der Gesamtzahl aller Arbeitsunfälle im Luxemburger Industriesektor (alle Ursachen zusammengenommen) darstellten. Aus diesem Grunde ist es wichtig, die Gefahren zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer so weit wie möglich zu reduzieren.

Welche Gefahren können sich dadurch ergeben?

Die Gefahren für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer können sehr vielfältig sein: Arbeitnehmer, die ständig auf den Straßen unterwegs sind, sind Abgasen ausgesetzt, die auf Dauer schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben können. Des Weiteren können Belastungen durch Lärm und Beschwerden des Muskel- und Knochenapparats infolge der Wiederholung fahrbedingter Bewegungen, oder Muskelschmerzen aufgrund einer unsachgemäßen Lastenhandhabung, etwa durch Lieferanten, entstehen.

Schließlich sind Arbeitnehmer ebenfalls Unfallgefahren ausgesetzt, welche zu physischen Schäden, Hirnschäden, Traumata, Behinderungen und sogar zum Tod führen können.

Wie können diese Gefahren reduziert werden?

Der Arbeitgeber muss zuerst die Gefahren bewerten, um festzustellen, welche Arbeitnehmer gefährdet sind und in welchem Masse und was zu tun ist, um diese Gefahren abzuwenden. Eine Möglichkeit besteht zum Beispiel darin, Video- und Audiokonferenzen oder auch öffentlichen Transportmitteln den Vorzug zu geben. Weiterhin sind den Arbeitnehmern geeignete ergonomische Schulungen vorzuschlagen.

In denjenigen Fällen, in denen die Fortbewegung in Fahrzeugen unvermeidbar ist, ist es wichtig, die betreffenden Fahrten gut zu verwalten und zu planen, unter Berücksichtigung der Route und der Wetterbedingungen oder indem versucht wird, Termine an näher gelegenen Orten zu vereinbaren, um somit überflüssige oder gefahrvolle Fahrten zu vermeiden. Weiterhin ist auf die Erhaltung der ordnungsgemäßen Funktionsweise des Fuhrparks zu achten.

Als externer Präventionsdienstleister kann SSTL Ihnen dabei helfen, die Gefahren in ihrem Unternehmen zu bewerten. Zögern Sie nicht, unsere Experten für weiterführende Informationen zu kontaktieren.

AAA Unfall Arbeitsunfall Unfallversicherungsverband Association Assurance Accident Lärm Ergonomie Experten Luxemburg Prävention Gefahr Gesundheit Sicherheit externer Dienst externer Präventionsdienst SSTL Arbeitnehmer Beschwerden des Muskel- und Knochenapparats

About the Author